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Magnetschalter MSI 2

Magnetschalter werden als Schaltorgan für bewegliche Objekte wie Förderkörbe, Kulibahnen, Einschienenhängebahnen und dergleichen verwendet. Sie dienen zum Steuern und Überwachen in eigensicheren Stromkreisen.

Aufbau
Das Gehäuse ist aus korrosionsbeständigem, unmagnetischem Rotguss hergestellt und mit einem blauen Anstrich versehen. Schutzart nach EN 60529: IP 54.
Das Schaltelement besteht aus zwei magnetischen Näherungsschaltern mit je einem Wechslerkontakt (Reedkontakt) und ist mit Hilfe von Schwingdämpfern erschütterungsfrei im Gehäuse eingebaut. Die Anschlusskabel der Näherungsschalter sind auf eine 6-polige Klemmleiste geführt.

Wirkungsweise MSI 2 C (monostabil)
Die Umschaltkontakte des Näherungsschalters schalten, wenn ein Sendemagnet über dem Magnetschalter steht. Der Magnetschalter schaltet bei Einsatz des Sendemagneten Typ A bis zu einem max. Abstand von 18 cm, bei Einsatz des Sendemagneten Typ B bis zu einem max. Abstand von 12 cm.

Wirkungsweise MSI 2 F (bistabil)
Der Näherungsschalter hat zwei stabile Ruhelagen. Die Umschaltkontakte schalten je nach Polarität des am Magnetschalter vorbeigeführten Sendemagneten in die eine oder andere Ruhelage. In dieser Lage verharren die Kontakte bis ein Sendemagnet mit umgekehrter Polarität, oder der gleiche Sendemagnet in entgegengesetzter Richtung, am Magnetschalter vorbeigeführt wird.

Kabeleinführung
An der unteren Stirnseite des Magnetschalters befinden sich standardmäßig zwei Bohrungen M20 mit einer Kabeleinführung M20 und einem Blindstopfen M20.